08
Oktober
2017

News

Laufen im Winter

Erfahre, wie du dich für das Laufen im Winter motivierst und deine Kondition erhältst. Mit ein paar Tipps macht Laufen bei Kälte richtig Spaß!

  1. Warm Up und Cool Down
    Verzichte vor allem bei niedrigen Temperaturen auf keinen Fall auf die Auf- und Abwärmphase. Durch die Kälte verringert sich das Schmerzempfinden, wodurch du eventuell aufgetretene Verletzungen nicht schnell genug bemerkst und normal weitertrainierst. Diesen Verletzungen beugst du mit der Einhaltung des Warm Up und Cool Down entgegen.
  2. Trainingspartner
    Wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, verabrede dich mit sportbegeisterten Freunden, denen die widrigen Witterungsbedingungen nichts ausmachen. Laufen im Winter erfordert, den eigenen Schweinehund zu überlisten. Und das funktioniert am besten gemeinsam.
  3. Atme durch die Nase
    Besonders bei niedrigen Temperaturen ist es angenehmer und gesünder durch die Nase einzuatmen. Die Luft wird durch die Nasennebenhöhlen vorgewärmt, befeuchtet und grobe Partikel bleiben an den Nasenhärchen hängen. Durch dieses natürliche Filter- und Vorwärmsystem wird verhindert, dass du die kalte Winterluft direkt einatmest und deine Atemwege unnötig belastest.
  4. Die richtige Laufbekleidung im Winter
    Beim Outdoortraining bis zu -10°C kommt es auf die passende Laufbekleidung, den Trainingsumfang und den richtigen Motivationsschub an. Bei Temperaturen unter -10°C wird es Zeit, auf das Training ins Fitnessstudio oder auf alternative Sportarten, wie Schwimmen im Warmen umzusteigen.
  5. Trainingsumfang im Winter
    Während zwischen Frühling, Sommer und Herbst die Kilometer für das Ziel beim MÜNCHEN MARATHON gesammelt werden, geht es im Winter darum, die Kondition zu erhalten. Diese baut sich schneller ab als gedacht. Um nicht jedes Jahr wieder bei Null anzufangen ist es auch bei eisigen Temperaturen wichtig regelmäßig Ausdauersport zu treiben. Es ist allerdings nur zu gut verständlich, dass an ungemütlichen Tagen keine hochintensiven Trainingseinheiten gelaufen werden. Die Freude an der Bewegung zählt.

Ein lockeres Training im Grundlagenbereich (60-70% der maximalen Herzfrequenz) reicht über die kalten Wintermonate aus. Durch die erhaltene Kondition fällt es ebenfalls leichter, frühzeitig mit der spezifischen Wettkampfvorbereitung für Marathon und Halbmarathon in Form von hohen Trainingsintensitäten und -umfängen zu starten. Vorteil ist, dass man durch das kalte Wetter abhärtet. Das stärkt das Immunsystem und durch die Gewöhnung an die Kälte kann die nächste Saison früher starten.